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Fatigue - Erschöpfung


Tumormüdigkeit oder Fatigue gehört zu den häufigsten Beschwerden von KrebspatientInnen. Nahezu alle Krebskranken leiden daran. Am stärksten treten Fatigue-Symptome während der Behandlung auf.

Typische Merkmale von Fatigue:

  • Extreme Müdigkeit bereits nach einfachen Aktivitäten (Gehen, Sprechen oder Entscheidungen treffen, können zu beinahe unüberwindlichen Hürden werden),
  • allgemeine Schwäche und/oder Schweregefühl in den Gliedern, 
  • Mühe beim Erledigen alltäglicher Arbeiten, 
  • Konzentrationsschwäche, 
  • Vergesslichkeit, 
  • schlechte Motivation und Lustlosigkeit, 
  • Gefühle von Frustration, Traurigkeit und/oder Reizbarkeit.
Fatigue tritt häufig als Nebenwirkung von Chemo- und Strahlentherapie auf.

Fatigue beeinträchtigt in erster Linie das körperliche und emotionale Wohlbefinden, die Arbeitsfähigkeit sowie das Sexualverhalten.
Fatigue ist eine quälende Form der Müdigkeit, die bis zur vollkommenen Erschöpfung führen kann. Sie viel stärker als "normale" Müdigkeit und kann auch durch ausreichenden Schlaf nicht überwunden werden.
 Schwäche, Energieverlust und totale Erschöpfung begleiten die Krankheit.
Eine der wesentlichen Ursachen von Fatigue ist die Blutarmut, d.h. ein Zustand, in dem es dem Körper an roten Blutkörperchen fehlt.

Maßnahmen gegen Fatigue:

  • Viel Ruhe und genügend Schlaf,
  • Gesunde Ernährung (Eisen, Vitamine),
  • Ablenkung und Unterhaltung,
  • Hilfe in Anspruch nehmen (lassen Sie sich möglichst viele Aufgaben abnehmen),
  • Psychologische Hilfe,
  • Mal- und Gestaltungshilfe,
  • Medikamentöse Maßnahmen (EPO, Erythrozyten-Transfusion, Antidepressiva, Neuroleptika, Antiemetika).

Mehr Informationen:

Fatigue

Fatigue
Fatigue- ... ein Leben im Schneckentempo ...

Fatigue.pdf

Fatigue
Erschöpfungssyndrom bei Krebs. Broschüre der Öst. Krebshilfe