Je früher Krebs erkannt wird, desto größer ist die Chance, die Krankheit dauerhaft zu besiegen.
Früherkennung beinhaltet medizinische Untersuchungen oder Tests bei Personen, die (noch) keine Beschwerden haben, sich also gesund fühlen. Immerhin leiden nur 30 - 50% aller Krebspatienten zum Zeitpunkt der Diagnose an Schmerzen.
Ziel der Früherkennung ist es, allfällige Veränderungen, die auf einen Krebs hindeuten, bereits im Frühstadium sichtbar zu machen. Dann ist der Tumor noch klein und lokal begrenzt und die Chancen auf Heilung sind groß.
Besonders empfohlen werden die Vorsorgeuntersuchungen bei Menschen, die den sogenannten Risikogruppen zugeordnet werden können.
Rechtzeitig entdeckt, können mittlerweile durchschnittlich 50% der Krebserkrankungen geheilt werden. Bei bestimmten Krebsarten liegt diese Quote sogar bei bis zu 90%!
3 Faktoren kennzeichnen sogenannte "Risikogruppen", also Menschen, die ein erhöhtes Gefahrenpotential in sich tragen, an Krebs zu erkranken:
Vor allem Menschen, die zu jenen Risikogruppen zählen, sollten regelmäßige Vorsorge-untersuchungen durchführen.
Nicht alle Krebsarten können durch regelmäßige Untersuchungen erkannt werden. Für folgende Krebsarten ist jedoch die Wirksamkeit der Früherkennung zweifelsfrei nachgewiesen. Das Risiko des ungehemmten Ausbruchs der Krankheit kann dadurch im besten Fall um 90% reduziert werden!
Vorsorgeuntersuchungen werden von Experten und Gesundheitsbehörden für ganz Europa empfohlen, die Krankenkasse trägt die Kosten.
Dringend empfohlen sind folgende Vorsorgeuntersuchungen:
ALLGEMEIN (Männer und Frauen):
Darmspiegelung:
Gerade Darmkrebs ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich das Krebsrisiko durch entsprechende Vorsorgeuntersuchung minimieren lässt: Darmkrebs entsteht langsam, durch Veränderung ursprünglich gutartiger Darmpolypen. Durch das rechtzeige Erkennen und Entfernen solcher Polypen mittels Koloskopie ließen sich 90% der Erkrankungen verhindern!
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NUR FRAUEN:
NUR MÄNNER: