Allgemeine Vorsorge

 

Es wäre vermessen zu glauben, es gäbe einen verläßlichen Schutz gegen Krebs, denn die Faktoren und Einflüsse, die zu Krebs führen, sind vielfältig und zum Teil nicht zur Gänze erforscht.
Tatsache ist allerdings, dass sich eine große Zahl von Krebserkrankungen durch Beachtung einiger einfacher Grundregeln vermeiden ließe.

Viele dieser Risikofaktoren sind zwar hinlänglich bekannt, werden aber oft ingnoriert, weil viele Menschen dazu tendieren, die Gefahr zu verharmlosen, solange sie nicht effektiv selber davon betroffen sind - zumal diese Faktoren oft liebgewonne Lebensgewohnheiten betreffen, die man nicht so gern/leicht aufgibt.

Das Motto "mir wird schon nix passieren" ist leider weit verbreitet.

Jeder wähnt sich in trügerischer Sicherheit, solange der Körper nach außen hin mitspielt.
Aber ein Blick auf die Statistiken macht deutlich: Krebs ist die zweithäufigste Todesursache und kann jeden von uns treffen.

Oft realisiert man die Gefahr erst, wenn es zu spät ist. 

Wissenschaftlichen Einschätzungen zufolge könnten bei Anwendung aller Kenntnisse über Krebsverhütung bis zu 2/3 der Krebserkrankungen verhindert werden!

Welches sind nun diese Risikofaktoren?

  • Rauchen:
    Nahezu 90% aller Lungenkrebsfälle sind auf Zigarettenrauchen zurückzuführen! Rauchen ist für etwa 30% aller Krebstoten verantwortlich.

    Mehr Informationen zum Thema Rauchen:
    100 Antworten auf Ihre Fragen zum Thema (Nicht)Rauchen.pdf
    Österreichische Krebshilfe > 
     
  • Sonne:
    Sonneneinstrahlung spielt eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Hautkrebs (Melanom). Die starken UV-Strahlen sind verantwortlich für das vermehrte Auftreten von Hautkrebs.
    Vermeiden Sie ungeschützte und übermäßige Sonnenbestrahlung und Sonnenbrände.

    Mehr Informationen zum Thema Sonne und Krebs:
    Österreichische Krebshilfe > 
     
  • Ernährung:
    Etwa ein Drittel aller Krebsfälle ist auf falsche Ernährung zurückzuführen. Fettreiche Ernährung erhöht das Risiko von Darm-, Brust-, Gallenblasen-, Prostata-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs. Essen Sie täglich frisches Obst und Gemüse sowie ballaststoffreiche Getreideprodukte und begrenzen Sie die Aufnahme fettreicher Nahrungsmittel.
    Siehe auch: Ernährungsberatung

    Mehr Informationen zum Thema Ernährung:
    100 Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Krebs und Ernährung.pdf
    Gesunde Ernährung.pdf
     
  • Bewegung:
    Sport oder zumindest regelmäßige Bewegung stimuliert allgemein das Immunsystem und stärkt damit das körpereigene Abwehrsystem - auch im Kampf gegen Krebszellen.
     
  • Umwelt:
    Die zunehmende Schadstoffbelastung in der Umwelt (Autoabgase, Feinstaub, Industrieabgase, Rauch von Heizungsanlagen aller Art, etc.) kann unterschiedliche Krebsformen hervorrufen. Vorsicht ist geboten im Umgang mit krebserregenden Substanzen (insbesondere am Arbeitsplatz) wie Asbest, Radon, Benzol, ionisierende Strahlen, etc.
     
  • Übermäßiger Alkoholkonsum:
    Alkohol fördert die Erkrankung der Organe, die direkt mit ihm in Berührung kommen: Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre.
     
    Weiters erhöht regelmäßiger und exzessiver Alkoholkonsum das Risiko für Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Darm- und Brustkrebs.
     

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Krebsvorsorge
Vorsorge kann das Krebsrisiko um bis zu 2/3 reduzieren!

100 Antworten auf Ihre Fragen zum Thema (Nicht)Rauchen

Broschüre "Rauchen"
Etwa 30% aller Krebstoten sind auf Rauchen zurückzuführen

Gesunde Ernährung

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