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Es gibt mehrere Aspekte der psychoonkologischen Hilfe - angefangen von einfachen Gesprächen über Krisenintervention bis hin zu Entspannungstechniken.
Viele Menschen haben nach wie vor Angst davor, zum Psychologen zu gehen, da sie meinen, nur abnormale und "verrückte" Leute brauchen diese Art der Unterstützung.
Es ist gut verständlich, dass KrebspatientInnen, die durch die Diagnose sehr verunsichert und oft auch hilflos sind, zunächst große Angst davor haben, sich jemandem "Fremden" anzuvertrauen, um hier über sehr persönliche Gedanken und Gefühle zu sprechen.
Es ist auch schwierig, sich einzugestehen, dass es manchmal "einfach nicht mehr geht" und dass Tätigkeiten, die bisher mühelos übernommen wurden, plötzlich zur Mühsal und großen Belastung werden.

PatientInnen neigen dazu, zunächst alles selbst "schaffen" zu wollen und niemanden allzu sehr mit ihren Sorgen "belasten" zu wollen. Erst wenn die Symptome so stark werden und z.B. Angstzustände und Panikattacken, oder depressive Zustände auftauchen, sehen sich PatientInnen gezwungen, etwas zu unternehmen.

viagra kaufen ohne rezept online Die Hilfe, die wir in der Österreichischen Krebshilfe Wien anbieten, ist zunächst einmal die Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

In diesem Erstkontakt  haben wir Ruhe und Zeit um zu klären, welches konkrete Anliegen der/die PatientIn oder Angehörige hat.

Viele Problemstellungen bedürfen psychologischer Betreuung. Die Hilfestellung reicht von enter Krisenintervention über die Vermittlung von Entspannungsverfahren und Imaginationstechniken bis hin zur klinisch-psychologischen Behandlung von Angst und Depression.

PatientInnen oder Angehörige haben die Möglichkeit zunächst einmal Platz für ihr Leid und ihre Sorgen zu finden, ohne dass sofort interveniert wird. Das ist hilfreich, denn oft wird PatientInnen vom Bekannten- und Freundeskreis geradezu vorgeschrieben, was jetzt zu tun ist:
"Du musst dich zusammenreißen", "Es ist Zeit, dass du dich wieder fängst", "Du musst jetzt positiv denken" ...
Das sind Tipps, die nicht hilfreich sind, sondern im Gegenteil PatientInnen zusätzlich Schuldgefühle machen.
Im Laufe der Zeit werden dann mit den PsychologInnen gemeinsam Strategien erarbeitet, wie PatientInnen oder Angehörige sich selbst besser verstehen und helfen können, um auch mit sehr schweren Belastungen umzugehen.
Nicht jede(r) KrebspatientIn braucht psychologische Hilfe oder Psychotherapie, aber jede(r) Erkrankte und jede(r) Angehörige sollte die Möglichkeit bekommen, bei Bedarf psychologische Hilfe in Anspruch nehmen zu können.