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Damit Helfer hilfreich sein können, müssen sie selbst sehr gut auf sich achten.
Die Gefahr eines Burn-out-Syndroms und einer Depression ist gerade bei Menschen, die in helfenden Berufen tätig sind sehr groß!

history essay help Selbstfürsorge:

  • Tägliche Entspannung – Zeiten der Ruhe und des Rückzuges. Nehmen Sie sich täglich Zeit für sich selbst (Yoga, Autogenes Training, Atemübungen ...).
  • Zeitplanung – persönliches Zeitmanagement. Treffen Sie Verabredungen mit sich selbst und tragen Sie diese in einen Wochenplan ein. Was ist Ihnen ganz persönlich wichtig und wieviel Zeit möchten Sie damit verbringen?
  • Sich täglich etwas Gutes tun. Kunst, Kultur, Erotik.
  • Pflege des eigenen Körpers. Training, Massage, Wellness.
  • Pflege des eigenen sozialen Netzwerks. Vernachlässigen Sie nicht den Kontakt zu Freunden und Bekannten.
  • Nicht alles alleine lösen müssen. Andere um Rat fragen.
  • Über eigene Probleme und Sorgen mit Vertrauten sprechen – Psychohygiene.
  • Rechtzeitig professionelle Hilfe holen. Therapie und/oder Selbsterfahrung/Supervision.
  • Regelmäßige Fortbildung – bringt höhere Lebendigkeit, Ausgeglichenheit, Kompetenz und Freude in der Arbeit mit Patienten.
  • Offenheit für neue Erfahrungen.

Um eine möglichst gute, tragfähige und von Vertrauen geprägte Beziehung zu Patienten herzustellen beachten Sie folgende Punkte:
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Gesprächsführung:

  • Nehmen Sie sich ausreichend Zeit und Raum für das erste aufklärende Gespräch mit einem an Krebs erkrankten Patienten.    Achten Sie darauf, dass eventuell ein Angehöriger bei dem Gespräch dabei ist.
  • Erklären Sie Ihrem Gegenüber die aktuelle medizinische Situation.
  • Erklären Sie dem Patienten die nächsten Schritte und klären Sie ihn über Operation und Behandlung auf.
  • Zeichnen Sie dem Patienten eventuell auf, wo der Tumor liegt ...
  • Klären Sie über mögliche Maßnahmen auf – Wirkung, Risiko, Nebenwirkung.
  • Sprechen Sie einfach und verständlich und vermeiden Sie Fachtermini.
  • Beziehen Sie den Bildungsgrad und Wissensstand des Patienten mit ein und passen Sie ihre Ausdrucksweise daraufhin an.
  • Verheimlichen Sie nichts, konfrontieren Sie aber den Patienten auch nicht zum falschen Zeitpunkt mit Prognosen.
  • Bieten Sie dem Patienten an, Fragen zu stellen.
  • Machen Sie sich mit den Grundprinzipien hilfreicher Begegnungen mit Patienten vertraut.
  • Achten Sie darauf, dass der Patient bei Ihnen selbst verschiedene Gefühle auslöst (Gegenübertragung) und fragen Sie sich: „Welche Gefühle löst der Patient bei mir aus?“
  • Selbsterfahrung und Supervision sind unerlässlich in der Arbeit mit Patienten!

help with dissertation writing Basis für jedes Gespräch zwischen Arzt und Patient sind: Empathie, Akzeptanz, Non-Direktivität, Kongruenz (siehe C.Rogers)