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Meine Angehörigen

Eine Krebserkrankung bringt große Veränderungen und Belastungen mit sich.
Sie selbst, aber auch Ihre Angehörigen und Freunde müssen lernen, mit dieser neuen Situation umzugehen.
Viele Angehörige fühlen sich sehr hilflos und neigen dazu, sich nun besonders eifrig zu engagieren und vieles übernehmen zu wollen. Angehörige möchten helfen, wo es nur geht und schonen Sie vielleicht mehr als sonst.
Das kann Ihnen als Patient, aber auch dem Angehörigen selbst möglicherweise bald zu viel werden. Manchmal ist es auch so, dass sich Angehörige aufgrund empfundener Hilflosigkeit und Unsicherheit zurückziehen und sprachlos werden. Dieses Verhalten wird fälschlicherweise als Desinteresse und Kälte gedeutet. So kann es zu Spannungen und schlechter Stimmung zwischen Ihnen und Ihren Angehörigen kommen, da Gefühle nicht ausgedrückt oder voreinander versteckt werden. Missverständnisse entstehen.
Das alles ist ganz normal in dieser Situation, mit der niemand gerechnet hat und die alle zusammen überfordert.
Deshalb ist es so wichtig, dass Sie miteinander sprechen, einander zuhören und einander wissen lassen, was jeder von Ihnen in bestimmten Situationen braucht. Vielleicht möchte Ihr Partner endlich wieder einmal mit Freunden ausgehen und hat nicht den Mut mit Ihnen darüber zu reden, weil er meint, es würde Sie verletzen. Möglicherweise haben Sie aber auch schon daran gedacht, dass er sich doch etwas gönnen sollte und solch eine kurze Pause ist für beide Seiten wohltuend.
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Eine gute Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren Angehörigen ist ein wichtiger und stabiler Stützpfeiler für den oft langen Weg durch die Krankheit.


Sollten Sie an einem Punkt angelangt sein, wo die Missverständnisse sehr groß geworden sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich helfen zu lassen.
Wenn Ihr Angehöriger sehr belastet wirkt, schlagen Sie ihm vor, sich bei uns im Beratungszentrum helfen zu lassen. Im Einzelgespräch mit einer Psychologin ist es möglich, konkrete Fragen zu besprechen.
Wenn Sie gemeinsam kommen wollen, bieten wir Ihnen gerne ein Gespräch an:

  • Nicht nur die Betroffenen, auch die Angehörigen leiden unter der neuen Situation.
  • Hilflosigkeit bei den Angehörigen ruft verschiedene Reaktionen hervor.
  • Intensive Hilfestellung ist gut gemeint, führt aber bald zur Erschöpfung.
  • Rückzug ist ebenfalls eine bekannte Reaktion, die oft falsch interpretiert wird.
  • Sprechen Sie miteinander, hören Sie einander zu.
  • Verstecken von Gefühlen und Sprachlosigkeit kann zu Missverständnissen führen.

Die Österreichische Krebshilfe Wien hilft Patienten und Angehörigen bei der Bewältigung von Kommunikationsbarrieren.