Mein Krebs und ich

Es gibt viele verschiedene Wege, mit einer Krebserkrankung umzugehen. Betroffene erzählen uns ihre persönliche Geschichte.


„Es ist wichtig, unsere Geschichten zu erzählen. Es gibt vielleicht auch anderen Menschen das Gefühl, nicht allein‘ zu sein. Ich erzähle offen von meinem Weg. Und dass die Krebshilfe Wien immer für mich da war. Hoffentlich erfahren viele andere Betroffene davon. Und suchen sich dann auch Hilfe. “

Constanze Hölzl, Polizistin, spricht über ihre Krebserkrankung


„Ein Leben während einer Krebsbehandlung ist wie ein Leben auf Autopilot. Es ist wichtig, dass einen wer an der Hand nimmt und zeigt wie es weitergehen kann. Ich erzähle gerne meine Geschichte. Es zeigt vielleicht anderen Betroffenen: Ich bin nicht allein! Und das kann sehr unterstützend sein. Die Krebshilfe Wien hat mir dabei sehr geholfen! “

David Nenning, Lehrer, spricht über seine Krebserkrankung


Glücklich auch mit metastasiertem Brustkrebs

„Ich war so ahnungslos, bis es mich selbst getroffen hat.“ Laura Castillo-Ritter hat uns im Spätsommer 2023 zu sich nachhause in ihren Garten zum Frühstück eingeladen, wo wir sie zu ihrer Krebserkrankung interviewen. Nichts würde man Laura ansehen, wenn man nicht ihre ganze Geschichte kennen würde. Während unseres Gesprächs lacht Laura viel und von ganzem Herzen. Denn Laura hat gelernt, mit ihrer Erkrankung umzugehen. Im Laufe des Gesprächs erfahren wir, wie man trotz einer schweren Diagnose ganz bewusst Glück empfinden kann.

Teil 1: Ein langer Weg bis zur Diagnose

Teil 2: Wie sagen wir’s den Kindern?

Teil 3: Ein neues Leben mit Krebs


Wir schaffen das.

Lukas G. erzählt über die Krebserkrankung seiner Frau –
und wie seine Familie damit umgeht


Wenn in der Familie jemand an Krebs erkrankt, sind alle davon betroffen. Auch Angehörige brauchen Unterstützung. Sie sind es meist, die unter größter Belastung in der Ausnahmesituation für Stabilität innerhalb der Familie sorgen müssen. Lukas ist Angehöriger: vor rund 10 Jahren entdeckte man bei seiner Frau ein Melanom und nur fünf Jahre später wurde bei ihr ein Hirntumor diagnostiziert. Hier erzählt der 36-jährige Vater zweier kleiner Kinder, wie er mit der mehrfach herausfordernden Situation umgegangen ist. „Wie wir das geschafft haben? Es hat einfach funktioniert. Aber ich habe als Mensch auch oft nur mehr funktioniert.“ 


Teil 1: Wenn die Allerliebsten an Krebs erkranken
Teil 2: Mit Höhen und Tiefen durchs Leben 
Teil 3: Aus der Perspektive eines Angehörigen
Teil 4: Lukas holt sich Hilfe bei der Krebshilfe Wien


Wie wir alles schaffen

Der Krebsstatus von Lukas‘ Frau ist derzeit stabil.  Eine tumorbedingte Vorfußhebeschwäche schränkt ihr Gehvermögen und damit ihre Mobilität ein. Wie gerne hätte sie den kleinen Kindern das Fahrradfahren erlernt oder wäre mit ihnen gerne wandernd unterwegs? Das weiß Lukas. Dass seine Frau auf Vieles im Leben, auch im Zusammenleben mit den Kindern, verzichten muss. Und dass er damit auch mehr Aufgaben und Verantwortung übernimmt.  


Zur ganzen Geschichte


Eine Reise, die viel verändert hat

„Vor rund 6 Jahren hat es mich – und damit auch meine Familie – eiskalt erwischt.“ Unter der Dusche ertastet Annett Noori damals einen Knoten in ihrer Brust. „Ich hatte das große Glück, es rechtzeitig zu erkennen, so dass ich mich mit einer 99%igen Heilungschance in die Therapie gestürzt habe: Chemo, Antikörper, OP, Bestrahlung.“, erzählt Annett Noori. Wir treffen uns in einem Café in der Nähe ihres Wohnorts zum Gespräch. Annett ist 44, als bei ihr Mammakarzinom diagnostiziert wird. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder, die damals 8 und 14 Jahre alt sind.

Die Geschichte von Annett N. - Teil 1

Die Geschichte von Annett N. - Teil 2


Endlich wieder richtig durchatmen

Rudolf Ulmer ist 53 Jahre und beruflich seit vielen Jahren als Streetworker in Wien tätig. 2019 ändert sich Rudolfs Leben von Grund auf – er erhält die Diagnose Leberkrebs. Vier Jahre später wird er lebertransplantiert: eine Organspende, die ihm sein Leben rettet. Seitdem kann Rudolf wieder von dem träumen, was ihm am meisten am Herzen liegt: irgendwann wieder mit Familie und Freunden nach Griechenland zu reisen und dort auf einem Segelschiff den Wind, die salzige Meeresluft und das Gefühl der ganz großen Freiheit zu spüren.

Die Geschichte von Rudolf U.

Zum Interview - Teil 1

Zum Interview - Teil 2


„Scheut euch nicht, Hilfe zu suchen“

Die Krebsdiagnose erwischt Monika B. völlig unerwartet knapp vor ihrem 49. Geburtstag – und das in einer ohnehin herausfordernden Lebensphase: Ihre drei Kinder hat sie nach der Scheidung alleine erzogen, jetzt sind sie fast erwachsen und versuchen beruflich Fuß zu fassen. Sie ist mitten in der beruflichen wie privaten Neuorientierung als die Pandemie ausbricht und die Aussichten auf einen neuen Job gar nicht rosig aussehen. Nach einem Routinebesuch bei der Frauenärztin und einer Mammografie erhält sie die niederschmetternde Neuigkeit.

Die Geschichte von Monika B.


„Wieso sprechen wir Männer nur so wenig darüber?“

Viele Männer, die an Krebs erkranken, sprechen nicht darüber. Sie tun sich sehr schwer, all die damit verbundenen Ängste und Sorgen mit ihrer Familie oder einem besten Freund zu teilen. Viel lieber leiden sie im Stillen. Gerald ist da anders.

Die Geschichte von Gerald M.


Langsam wieder die Kraft, um auf Menschen zuzugehen

Es ist Ende Jänner, Tina A. arbeitet seit sechs Jahren in einer Bäckerei, als sie sich ständig erkältet fühlt und hustet. Sie ist aufmerksam und möchte der Sache auf den Grund gehen. Tina wird erst ein halbes Jahr später erfahren, dass sie Krebs hat. Sie erzählt uns über ihren langen Weg von der Krebsdiagnose bis zur Behandlung und jetzt der Nachsorge. Vor allem erzählt sie uns darüber, wie wichtig für sie neben der Krebshilfe alte Freunde und Bekannte sind, die unverhofft wieder in ihrem Leben auftauchten und sie bis heute unterstützen.

Die Geschichte von Tina A.


Mit 30 dankbar für das Leben

Stefanie ist nicht einmal 32, als sie die Krebsdiagnose erhält. Von einem Moment auf den anderen sieht das Leben der jungen Frau komplett anders aus. Sie war doch noch mitten im Studium, am Anfang einer Beförderung bzw. Karriere und erst kürzlich so richtig abgenabelt von den Eltern. Mit ihrem Freund sprach sie offen über den gemeinsamen Kinderwunsch. Und jetzt, gerade jetzt, diese Diagnose? Sie ist überwältigt, empfindet Trauer und Zorn zugleich. Aber trotzdem ist sie unendlich dankbar. Dankbar für das Leben. Lesen Sie mehr darüber, warum Stefanie sich heute noch dankbar fühlt und wie sie ihre Krankheit bewältigt.

Die Geschichte von Stefanie A.


Die Sonne, die auf den Regen folgt

Ilse S. ist 45 Jahre alt. Sie kommt ursprünglich aus Salzburg und lebt seit ihrem 20 Lebensjahr in Wien. Hier arbeitet sie als Touristikkauffrau an der Rezeption eines wunderschönen Hotels in Wien. Sie lebt seit vielen Jahren in Partnerschaft und ist seit kurzem glücklich verheiratet. Wir durften Sie zu ihrer Krebserkrankung befragen, die mittlerweile mehr als 10 Jahre zurückliegt. Die Krankheit hat ihr Leben geprägt. Und vor allem auch ihre Einstellung zum Leben.

Die Geschichte von Ilse S.