Hautkrebsvorsorge 2002: "Sonne ohne Reue" im Internet

Die Österreichische Krebshilfe schlägt Alarm: Hautkrebs-Erkrankungen in Österreich nehmen zu! Es muss ein verstärktes Gefahrenbewusstsein zum Thema Sonne und Hautkrebs in der Bevölkerung geschaffen werden. Die Österreichische Krebshilfe setzt nunmehr erstmals ein neues Medium ein: www.sonneohnereue.at - die neue Informationsplattform Österreichs zum Thema „Sonnen ohne Reue“!

 

„Die Kampagne ‘Sonne ohne Reue’ ist mittlerweile das Markenzeichen für Hautkrebsaufklärung und Vorsorge in Österreich“, meint Doris Sommer, Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe. Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie wird diese Kampagne heuer bereits zum 14. mal durchgeführt. Die steigenden Besucherzahlen der Krebshilfe-Homepage www.krebshilfe.net haben die Österreichische Krebshilfe dazu bewogen, eine eigene „Sonnenplattform“ ins Leben zu rufen. Unter www.sonneohnereue.at finden Interessierte wichtige Informationen für ein gefahrloses Sonnenbad: Einen Hauttypentest, Anleitungen zur Selbstuntersuchung der Haut, die 7 Sonnenregeln, Tipps für das Sonnenbad im Solarium, Infos über die Melanom-Warnzeichen und Melanom-Vorsorge sowie ganz besonders ausführliche Hinweise für den Schutz von Babys und Kindern vor der Sonne. All jenen, die noch nie beim Hautarzt waren, findet die Ärzte-Suchmaschine darüber hinaus auf Knopfdruck einen Dermatologen in nächster Nähe. Beste Hautkrebsvorsorge: Bewusster Umgang mit der Sonne Bereits 3,1 % aller krebserkrankten Frauen Österreichs leiden an Melanomen der Haut, bei Männern sind es 2,8 %. Im Kampf gegen Hautkrebs hat die Früherkennung besonderen Stellenwert: rechtzeitig erkannte und operierte Melanome können eine vollständige Heilung bedeuten. Das ist auch das Ziel der Kampagne „Sonne ohne Reue“: „Die Sonne spielt einen wesentlichen Faktor in der Melanomentstehung. Der vernünftige Umgang mit der Sonne kann daher verhindern, dass das Melanom auftritt,“ erläutert Univ. Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Melanom- und Dermato-Onkologie" der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie. „Die beste Vorsorge im Kampf gegen den Hautkrebs ist die Vermeidung von extremer Sonnenbestrahlung – das bedeutet Sonnenschutz durch Sonnencremen, Kleidung und Schatten.“ Der zweite wichtige Vorsorge-Punkt ist die Selbstkontrolle der Haut. Wenn sich Muttermale verändern, sind sie melanomverdächtig. In diesem Stadium sollte keine Zeit versäumt werden und sofort der Hautarzt aufgesucht werden. Die dritte Vorsorgesäule ist die regelmäßige Hautkontrolle beim Arzt. Aktionstag der Dermatologen am 6. Mai Hautchecks am 6. Mai, dem Aktionstag der Dermatologen, Aktivitäten der Krebshilfe- Landesvereine sowie Hautuntersuchungen in Österreichs Bädern geben wertvolle Tipps und helfen direkt am “Tatort Sonne” weiter. Ein detaillierter Überblick über alle Maßnahmen gibt es auf www.sonneohnereue.at „Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen“, so Sommer. “Wichtig ist uns dabei aufzuzeigen, wie einfach der bewusste Umgang mit der Sonne ist. Denn die positiven Auswirkungen von Sonne und Licht sind unumstritten. Mit unserer Kampagne informieren wir, wie man die Sonne ohne negativen Aspekte geniessen kann“, erläutert die Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe. Estee Lauder unterstützt Kampf gegen Hautkrebs Für eine breite Umsetzung von „Sonne ohne Reue“ ist die Österreichische Krebshilfe – als gemeinnütziger Verein – auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Mit dem renommierten Unternehmen Estee Lauder wurde bereits der erste Partner aus der Industrie gefunden. „Als Kosmetikunternehmen möchten wir mit unseren Produkten zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Daher unterstützen wir den wichtigen Appell der Österreichischen Krebshilfe für einen bewussten Umgang mit der Sonne und freuen uns, einen Beitrag zur Hautkrebs-Vorsorge leisten zu können“, bekräftigt Helga J. Fiala, Brand General Manager von Estee Lauder. Leistungen der Österreichischen Krebshilfe sehr gefragt Die Österreichische Krebshilfe verzeichnet einen kontinuierlichen Anstieg von Anfragen rund um Vorsorge und Prävention. Die Besucherzahlen der österreichweiten Beratungszentren bestätigen diesen Trend: Jährlich suchen rund 27.000 Menschen den Kontakt mit den Landesvereinen der Österreichischen Krebshilfe und nehmen informelle Beratung oder psychologische Betreuung an. Auch die Vorsorge- und Patienten-Broschüren der Österreichischen Krebshilfe leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung rund um das Thema Krebs: Im Vorjahr wurden allein rund 240.000 Broschüren angefordert bzw. von der Homepage www.krebshilfe.net kostenlos downgeloaded. Besonders die vernetzte Kommunikation der neuen Medien macht die Informationsarbeit der Krebshilfe leichter. Auf Knopfdruck erhalten Interessierte direkten Zugang zu einer Beratungsstelle ihrer Wahl, genauso wie zu den Landesorganisationen in ganz Österreich. „Dieses leistungsfähige Informationstool wird für unsere Arbeit immer wichtiger“ bestätigt Doris Sommer, Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe. “Und es wird auch immer beliebter. „Seit dem Relaunch unserer Homepage im Frühjahr 2001 haben uns bisher 1,4 Mio. Interessierte virtuell besucht.“

www.sonneohnereue.at