Am 1. Oktober, dem Internationalen Brustkrebstag, lud die Österreichische Krebshilfe zum traditionellen Auftakt der Pink Ribbon-Aktion in das Grand Hotel Wien. Rund 250 Gäste aus Politik, Medizin und Wirtschaft und viele Patientinnen kamen zusammen, um gemeinsam den internationalen Brustkrebsmonat Oktober einzuläuten und ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit Betroffenen und ihren Angehörigen zu setzen.
Doch bereits beim Empfang bestimmte eine traurige Nachricht viele Gespräche: Der Tod der ehemaligen Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky, die an den Folgen ihrer Krebserkrankung verstorben ist, sorgte für große Betroffenheit.
Andrea Kdolsky war der Österreichischen Krebshilfe und insbesondere der Pink Ribbon-Aktion über viele Jahre eng verbunden. Die Österreichische Krebshilfe würdigte sie als langjährige und engagierte Pink Ribbon-Botschafterin. Bei ihren öffentlichen Auftritten trug sie stets das Pink Ribbon mit großer Selbstverständlichkeit und war über viele Jahre ein fixer Bestandteil der Pink Ribbon-Veranstaltungen. „Andrea wäre natürlich auch heute dabei gewesen. Ihr Platz bleibt nun leider frei“, so Krebshilfe-GF Doris Kiefhaber in ihrer Eröffnungrede. Es folgte eine Schweigeminute – ein stiller und bewegender Moment in liebevoller Erinnerung an eine besondere Frau und langjährige Wegbegleiterin der Österreichischen Krebshilfe.
Die Patientinnen im Mittelpunkt
Im anschließenden Bühnengespräch standen jene Frauen im Mittelpunkt, um die es bei Pink Ribbon geht: die Patientinnen. Zwei Betroffene berichteten offen und sehr persönlich über ihre Diagnose Brustkrebs und ihre Erfahrungen mit der Erkrankung. Gemeinsam mit Palliativmedizinerin Eva Masel, Brustkrebsexperte Max Marhold und Krebshilfe-Präsident Paul Sevelda sprachen sie über medizinische Herausforderungen ebenso wie über Ängste und darüber, was Patientinnen während und nach einer Krebserkrankung Halt und Unterstützung geben kann. Moderiert wurde das Gespräch von Uschi Pöttler-Fellner, die der Pink Ribbon-Aktion seit vielen Jahren als Botschafterin eng verbunden ist.
Ein starkes Zeichen der Solidarität
Besonders würdigte die Österreichische Krebshilfe die Unterstützung von Präsidentin Doris Bures und allen im Parlament vertretenen Parteien. Dass das Pink Ribbon auch heuer wieder an der Fassade des Österreichischen Parlaments angebracht wurde, setzt ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit Betroffenen und ihren Familien.
Große Anerkennung galt auch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner für die enge Zusammenarbeit in zahlreichen Bereichen – etwa beim Patientinnen-Kongress – sowie für die rosa Beleuchtung des Amtssitzes am Minoritenplatz anlässlich des Brustkrebsmonats.
Darüber hinaus sprach die Österreichische Krebshilfe allen Partnern und Unterstützern ihre große Wertschätzung für ihr langjähriges Engagement aus. Ihre Unterstützung ermöglicht es, Patientinnen und ihren Angehörigen auch weiterhin rasch, konkret und professionell zur Seite zu stehen.
So wurde der Auftakt zur 24. Pink Ribbon-Aktion zu einem Abend der Gegensätze: geprägt von Trauer und Erinnerung, zugleich aber auch von Zusammenhalt, Hoffnung und dem gemeinsamen Anliegen, Frauen mit Brustkrebs und ihre Angehörigen nicht allein zu lassen.
Unter den Gästen: Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, Christine Marek, Monika Ballwein, Sabine Hauswirth, Bettina Weniger-Assinger, Eva Pölzl, Evelyne Hillinger, Pia Baresch, Manfred Ainedter, Heribert Kasper, Atousa Mastan, Wolfgang und Marion Nachtwey, Inge Klingohr, u. v. m.
Grand Weibs Clubbing für den guten Zweck
Nach dem offiziellen Auftakt ging der Abend schwungvoll weiter: Die beiden Pink Ribbon-Botschafterinnen Uschi Pöttler-Fellner und Mona Maier, Direktorin des Tourismusverbands Obertauern, baten zum „Grand Weibs Clubbing“.
Dabei wurde nicht nur gemeinsam gefeiert, sondern auch für den guten Zweck gesammelt: Der Reinerlös kommt der Österreichischen Krebshilfe und damit der Unterstützung von Brustkrebspatientinnen zugute.
Bei Rückfragen:
Doris Kiefhaber
Geschäftsführung Österreichische Krebshilfe
Projektleitung „Pink Ribbon Österreich“
kiefhaber@krebshilfe.net , 0676/502 43 72
www.pinkribbon.at
www.krebshilfe.net






